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Fürther Lebensadern

Die Fürther "Lebensadern" Rednitz, Pegnitz und Regnitz bieten unterschiedlichen Tierarten einen weitgehend natürlichen Lebensraum und stellen gleichzeitig einen unschätzbaren Erholungsraum für den Menschen dar. Das Leben in Fürth wird nachhaltig von ihnen geprägt.

Je breiter der natürliche Uferrandstreifen eines Flusses belassen wird, desto größer wird die Artenvielfalt des pflanzlichen und tierischen Lebens sein.

Schon eine Breite von 0,5 – 3 m ermöglicht die Ansiedlung von Schilf und Wasserlilie. Der Schilfgürtel bietet verschiedenen Bewohnern Nahrung und Unterschlupf: Libellen und Eintagsfliegen, Wasservögel wie Teichhuhn und Stockente sowie Amphibien wie Teichmolch, Erdkröte und Grasfrosch finden sich ein. Auch der Kläreffekt des Schilfgürtels darf nicht unterschätzt werden!

Die Uferbereiche in Fürth bieten an vielen Stellen diese Voraussetzungen so zum Beispiel am renaturierten Uferbereich der Pegnitz an der Stadtgrenze unterhalb der Kleinen Mainau oder auch am Rednitzufer gegenüber der neuen Uferpromenade.

Der in Fürth noch heimische Eisvogel benötigt allerdings schon einen Naturraum von ca. 20 Metern. Jeder Eingriff in seinen Lebensraum zwingt ihn weiter zurückzuweichen, aber noch kann man ihn mit etwas Glück in unseren Flussauen beobachten.

Auch der Bereich zwischen Rednitz und Waldmannsweiher stellt ein Refugium für unsere Tierwelt dar: Während der Frühlings- und Sommermonate sollte man die Tiere in diesem geschützten Bereich so wenig wie möglich durch Begehung stören!

Renaturierter Flusslauf der Pegnitz (hier mit Blick auf den Röllnersteg)

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