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Bisam

Häufig sieht man in unseren Flüssen ein ziemlich großes Pelztier durch das Wasser schwimmen - den Bisam oder die Bisamratte.

Die Bezeichnung Bisamratte (Ondatra zibethicus) ist biologisch nicht korrekt, denn das Nagetier ist eigentlich eine, wenn auch große und am Wasser lebende, Wühlmaus. Ausgewachsen kann der Bisam, auch bekannt unter den Namen Zwergbiber, Zibetratte oder Moschusratte, eine Länge von 35 cm erreichen, der Schwanz kann nochmals bis zu 22 cm messen. Hauptnahrungsquelle sind Pflanzen, Wurzeln oder Rinde; es wird aber auch tierische Nahrung verzehrt.

Der Kopf ist relativ kurz und dick und geht ohne erkennbaren Hals in den Rumpf über - dadurch fällt eine Unterscheidung zur Wanderratte, die auch deutlich kleiner ist, leicht. Der Nager ist hervorragend an das Wasser angepasst: Die Ohren sind verschließbar und die "Schwimmborsten" (steife Haarbüschel) an den Zehen ersetzen die Schwimmhäute.

Da das Fell des Bisam für die Pelzindustrie interessant ist, wird er in manchen Ländern, z.B. den USA, als Nutztier gehalten und gezüchtet.

Ulrike Hempe

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