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Maikäfer im Kälteschock

Fürth, 5. Mai 2010. Statt eines lauen Lüftchens blies ein eiskalter, kräftiger Wind. Bäume und Sträucher wurden heftig durchgeschüttelt. Von wegen, der Frühling läßt sein blaues Band….. Ein grauer, von Wolken verhangener Himmel, Kälte und Tristesse bestimmten den Tag. Entgegen seiner Bestimmung lag er da, auf dem harten Gehsteigpflaster, der Maikäfer.

Maikäfer

Maikäfer

Ein Männchen, wie an den langen Fühlern unschwer erkennbar. Es brauchte viele, viele Atemzüge, um ihn wieder etwas „Leben“ einzuhauchen. Mißmutig funkelten seine schwarzen Äuglein. Als wollten sie sagen: Scheißwetter!

Die Fühler hatte er „eingeklappt“. Was den Eindruck verstärkte, daß der kleine Kerl richtiggehend fror. Durch das beständige Anhauchen endlich „aufgetaut“, streckte der Maikäfer vorsichtig die Fühler aus und krabbelte im frischen Ahornaustrieb dem Licht entgegen. Einmal nur, schürzte er sein rechtes Beinchen vor’s Gesicht, als wollte er fragen, Sonnenwärme wo bleibst du?

Gunnar Förg

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