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Blaumeise

Wenn es draußen ungemütlich und eisig ist, herrscht an den meisten Vogelhäuschen Hochbetrieb. Heimische Vogelarten überleben den Winter zwar auch ohne menschliche Hilfe. Die Fütterung bietet aber eine gute Gelegenheit zu deren Beobachtung, z. B., die der Blaumeise (Cyanistes caeruleus).

Die Blaumeise gehört zu den „Turnern“ unter unseren heimischen Vögeln. Was heißt, man wird sie regelmäßig hängend, so, als ob sie Klimmzüge machen wollte, zwischen den Zweigen bei der Nahrungssuche erleben. Das ist auch der Grund dafür, dass die Blaumeise im Winter viel lieber Meisenringe oder Meisenknödel statt der Vogelhäuschen besucht.

Weiße Wangen mit einem schwarzen Augenstrich, dazu eine gelbe Brust und ein ebenso gelber Bauch sind ihre Merkmale. Der Kopf wird von einer blauen „Kopfplatte“ geschmückt.

Ihr Lebensraum sind Mischwälder, Gärten und Parks.

Im Sommer besteht die Nahrung hauptsächlich aus Insekten und Spinnen. Sonst ist die Blaumeise ein wenig wählerischer Allesfresser. Obwohl sie auf den Betrachter sehr zart wirkt, kann die Blaumeise ihren „Futterplatz“ vehement verteidigen und sogar weit größere Vögel als sie selbst in die Flucht schlagen.

Die Balzzeit beginnt schon im winterlichen Vorfrühling. Ein trillernder Gesang der Männchen zeugt davon. Das Weibchen räumt altes Nistmaterial aus der Höhle und baut innen ein neues, watteweiches Nest. Die Brutzeit fällt in die Monate Mai und Juni. Die Gelegegröße schwankt zwischen 8 und 10 Eiern. Die Brutdauer beträgt 13 bis 14 Tage. Nach einer Nestlingszeit von 18 bis 20 Tagen fliegen die jungen Blaumeisen aus. Die Blaumeise tätigt übrigens nur eine Brut im Jahr. Bis es allerdings wieder so weit ist, müssen wir uns noch mehrere Monate mit den Beobachtungen an den winterlichen Futterstellen begnügen.

Gunnar Förg


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